To my distortion angel – kissing the flower at the gray fields of distress

Dich, die Du im matten Mondenglanze
Blauer Austern Duft erstiehlst;
Dich, die Du in bitt’rem Herzen inne
Den Stern der tiefsten Lust verbirgst.

Dich, die tief auf kalten Flammenmeeren
An ihrer Sehnsucht Klippen schellt;
Dich, die Du versenkst das heil’ge
Licht der Götter in den Tiefen Deiner Ewigkeit.

Dich, die sich in jeder Einsamkeit
Im Glück der hellsten Liebe hebt;
Dich, die Du auf ew’gen, gold’nen Pfaden
Zum Olymp des reinsten Geistes strebst.

Dich, die Du der Illusionen Geisterschein
Im Lichte Deiner Unschuld würgst;
Dich, die um des Zufalls schwere Bande
Den Schleier Ihres Willens legt.

Dich in Tauesglanzes morgentlichem
Ersten Funkeln seh’n,
Mit Dir gleich unbekannten freien Sternen
Übers Erdenelend zieh’n;

Mit Dir, oh‘ holdes Weib,
Aus tausend freien Lüften,
Möcht‘ ich stehen
Hier !!!!
– am Abgrund! –
Und lächeln voller Unschuld ….

Dagazhallen, 30. August 2001