Wo Schweigen mehr noch sagt als Reden,
Wo kühnste Träume schellen an klippenart’ger Eitelkeit -
Kein Ort mag ‘s sein für Wachstum und Gedeih ‘n,
Wo froher Stunden Herrlichkeit erstarrt, nun hier in Stein gehau ‘n …
Welk soll der Baum sich schimpfen lassen
Ist hohl der Stamm und ohne Laub -
Und auch des Regens lichte Dusche
Läßt ihn in seiner Zeit ergrau ‘n …
Ein ödes Land ist ‘s, welches einst so grün
Von Duft erfüllt dem Leben seinen Namen gab :
Soll ‘s Steppe werden, wenn ‘s ihm bestimmt
Bis reifer Hände Arbeit erneut ihm Leben abgewinnt !
Dagazhallen, 21. Juni 1997