Refrain:
Wüste der Menschheit
Bedeckt sie trostlos ihre Art
Wüste ihrer Existenzen
Noch bevor ein Mensch sie je betrat
Mein Fuß trifft in den Staub,
In die Armut ihres Geistes,
Vegetierend und schmarotzend
Kann kein Leben existieren.
Keine Ehre, keine Werte, keine Reue
Zelebrieren Leben ohne Sinn
Und nur die Wüste hofft – vergeblich noch -
… auf das allerletzte Kind.
Kein Blick so tief sich neigen kann,
Dass nicht berührt vom Ekel,
Vom Abschaum dieser Art der Wunsch entsteht
Nach Erlösung, noch bevor es mich befällt.
… begraben die Reste eines Körpers, eines Geistes,
Welcher zum Leben sich bekannt
Für ewig unter treibenden Massen
Von bloßem, geistlosem Sand …
Dagazhallen, 06. Dezember 1996