Hart erwacht auf rost’gem Eisen,
Hammerschläge auf Metall,
Ist es ein Traum, oder bin ich wirklich
Im Raum, im Raum aus Stahl?
Rote Leuchten blinken digital die Zeit:
Die Elektronik kommuniziert mit mir.
Leerer Hall und Einsamkeit
- im Raum aus Stahl!
Knarrend verschiebt der Stahl die Platten,
Ein Blick zur Außenwelt wird frei:
Die untergehende Sonne spiegelt sich rot an Wänden
- an kalten Wänden, im Raum aus Stahl!
Blitzend, blinkend, kalt … strahlt der Schein des Alls
In das dunkle Nichts, auf den leeren Pfad.
Mit starrem Blick von uns registriert, reflektiert
Im kalten Raum, im Raum aus Stahl.
Fest verschweißt mit Körperschweiß,
Hart geschmiedet im Feuer der Einsamkeit,
Genietet mit dem Wahn der Grausamkeit:
Das ist der Raum, der Raum aus Stahl.
In Gier an das Metall geschmissen,
Daran geschmiegt und gewälzt:
aus Deinem Auge dringt ein blauer Strahl
- der Strahl des Wahns - im Raum aus Stahl!
Die Sonne erwacht, zeigt ihr Gesicht,
Abgewandt verschließen Blicke ihre Pforten.
Finstre Qual nimmt Dich in den Arm,
Und Du schläfst ein, im Raum aus Stahl.