Nebelträume

Weißer Nebel auf feuchten Wiesen
In Morgenstunden, bei Dämmerlicht.
Und Du siehst die Zeit verfließen,
Nur was sie bringt, das siehst Du nicht.

Du siehst nur Sie, im Nebel schwinden:
Verglühend leuchtend im weißen Licht.
Es vergeht die Ewigkeit in Stunden,
Unsichtbar fließend in schwarzer Nacht.

Nicht zu sehen, längst entschwunden,
Formt sich ihr Bild, vor Deinen Augen.
Im Geist erlebte Illusionen
Versetzen Dich in Tiefenrausch.

Im Rausch berührt Dich die Idee
Nach ihr zu suchen, wo Du nichts siehst.
Von ihr entdeckt im weißen Nebel,
Wahrgenommen nicht von Dir
- will so Dich noch nicht verlieren:
Die Zeit verfließt, und Du mit ihr …