Sturm fegt den Himmel,
Die Unruhe des Alls,
Vertraut nicht den Wesen da unten
In Mittgard und Jotunheim,
Und läßt sich nicht halten
Durch Klagen und Droh` n:
Denn: wer hielte den Sturm,
Wer hielte ihn schon ?!
Muß alles ihm weichen,
In Ehrfurcht sich beugen;
Nimmt weit mit sich
Irdenes, und schlüpfrige Wogen
Weithin in die offenen See:
Nimmt` s mit zu den Schicksalsbergen
Zu schleifen die Form
Seines Seins, dieses ewigen Werdens.
Und nur aus Kraft und Macht erstanden,
Aus werdendem Brechen
Im heulenden Chor,
Fand sich das Starke des Lebens,
Des Werdens,
Und schuf, und hob`
Atlantis empor!
Dagazhallen, 06. Mai 1998