Ein Blick nach draußen,
Ein Blick zu Dir.
Ein Blick, der Kälte sieht
Und ein scheues wildes Tier.
Schweifend, suchend - nach Wärme,
Nach nur einem Hauch davon
Vernehm’ ich Stimmen, wispernd und flüsternd,
Existierend um mich herum.
Ein Blick nach draußen
Und vergeblich geschaut
- so die Stimmen -
Ist all mein Suchen nach Wärme ohne Sinn,
Was ich stets gehoft, was ich je geglaubt.
So will ich den Stimmen Glauben schenken
Geschminkt mit Hoffnung und Vertrauen.
Doch ich - der noch diese Kälte spürt,
Sollte besser nicht mehr nach draußen schauen.
Wetterscheidt, 05. November 1995