Dessen ergrautes Blatt die Sonne fängt,
Dessen Kammer leer um Leben ringt:
Das letzte Silberstück dünkt ihn zu kostbar :
Der Glanz im Abendrot seiner Not:
Wie kostbar ist doch ein kleines Leben ?!
Kein Wort seiner Minne schmückt teures Pergament,
Wenn das Treiben der Gassen hinauf in seine Adern dringt.
Sein Dasein wahret in verächtlichem Handwerk,
Für einzig wahren Sinn: sein edles Werk:
Vollkommene Schöpfung, Ziel allen Lebens!
Doch heißt nicht der große Poet der Welt geheimnisvoll still,
Wenn Grazie und Anmut in seinem Geist verborgen bleiben ?
Ist er nicht ein Gleichnis, der uralten Esche:
(die im Rausch ihrer Wipfel Verborgenes flüstert)
Entzündet die Schönheit in Stille & Schweigen ?