Der Himmel grollt
So schwarz ist er,
Mein Himmel ist’s
Und Euer aller;
Verdunkelt, bedrohlich,
Wolkenverhangen.
So sitze ich nun am Tisch,
So jämmerlich, so klein
Und füge Worte
Nach welchen ich greifen,
Und an welchen ich mich
Heraufziehen kann.
Vielleicht will ich mich
Auch nur begraben,
Bedecken, verstecken
Mit ihnen,
Jenseits der Stille,
Jenseits von Natur,
Gefühlen und anderen Worten.
Menschliche Einfallt!
Der Himmel grollt,
Und rumpelts im Magen,
Dazu noch ein kleiner
Anflug von gefühlten Wallungen,
Sentimentalität,
- schon ists um uns gescheh’n
Und bilden uns wohl was drauf ein.
Menschenpack,
Wortvergötterer,
Tut Götzendienst
Euch an Gefühlen,
Sprecht heilig all
Das falsch Behagen
Und glaubt
Bedürfnisse geweckt zu sehen,
Wo nur Hormone walten,
Wo “Logos” sich
Vor euch verbirgt.