Am Strande von tosenden Meeren

Dein Wort – meine Sonne!
Und die Erde mein Lachen.
So geleiten mich Götter
Am Strand von tosenden Meeren.

Und inmitten von Welten
Aus glasklarem Sein
Schweb ich auf Pfaden
Von heiterer Schönheit.

Wie möcht ich nicht anders
Als ein Blick Dir zu senden
Von Urgrund und Abgrund
Und Gewalt herrlichster Schöpfung!

So wandl’ich dahin
Wo ein grausamer Gott mir vertraut
Und erlebe im Werden – die Essenz,
Aus welcher ich ward erbaut!

Dagazhallen, 01. April 2001